Besuch im Tamaryoku Cha Teegarten

Heute stand der Besuch des Tamaryoku Cha Teegartens auf dem Programm. Nach einer gut 3 stündigen Fahrt erreichten wir unser Ziel, das berühmt für seine heißen Quellen ist, die an einigen Stellen aus dem Boden sprudeln. Die Spezialität des Teegartens ist Tamaryoku Cha, was übersetzt soviel heißt wie jadegrüner Tee.

 

Der Besitzer, der seit ca. 35 Jahren Versuche mit Bio Anbau macht, hatte durch seinen Verzicht auf Kunstdünger und Pestizide in der Vergangenheit mit großen Schäden durch Insekten und Ernteverlusten zu kämpfen, konnte aber über die Zeit alternative Schutzmethoden für seine Pflanzen entwickeln. Der Tamaryoku Cha wird heute nur noch mit Rapsspelzen und Reismehl gedüngt, was sich in der Vergangenheit sehr bewährte, und besteht aus 20% Yabukita und 80% Saemidori Pflanze. Er wird nur gedämpft und nicht wie Kamairi Tamaryokucha geröstet und im Unterschied zum normalen Sencha fehlt der formgebende Rollvorgang, bei dem der Tee in Nadelform gebracht wird. Der ganze Produktionsvorgang dauert ca. 4,5 Stunden während die einzelnen Arbeitsschritte im Vergleich zur normalen Sencha Produktion etwas länger dauern. Der Tee hat durch den, zusätzlich zum süßen und milden Saemidori, verwendeten Yabukita
mehr Ausdrucksstärke und Körper. Den Tamaryoku Cha Gold werden wir in Kürze im Programm haben und freuen uns, ihn mit Ihnen zu verkosten.
Ein weiterer interessanter Tee des Teegartens ist Kamaya-Midori Cha, ein japanischer Schwarztee aus einer speziellen Teepflanze, der ein vollmundiges, frisches Aroma, einen klaren, ausdrucksstarken Teegeschmack und einen schönen, langanhaltenden Abgang hatte. Auch diesen Tee werden Sie in Kürze bei uns probieren können.

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