Die Porzellanstadt Yingge

Heute morgen brachen wir auf, um die Porzellanstadt Yingge zu erkunden. Unser erstes Ziel war das Artellier des in Taiwan berühmten und preisgekrönten Künstlers Chao Chong Hsu, der für seine ungewöhnlichen und wunderschönen Glasuren und seine kunstvolle Malerei bekannt ist. Hsu hat den Brennvorgang perfektioniert und erzielt mit feinen Unterschieden in der Brenntemperatur ungewöhnlich farbintensive Glasuren und Effekte. Er stellt, u. a. , wunderschöne Teesets her, wobei ein Schälchen nur ca. 12 Gramm wiegt und fast durchsichtig ist. Anschließend gingen wir auf Entdeckungs- und Einkaufstour durch die Geschäfte von Yingge und konnten einige sehr leichte, klassische Tonkännchen für Sie erwerben.

Auf dem Rückweg nach Taipeh machten wir einen Stop bei dem Pu-Er Laden von Herrn Jo, einem Erzeuger und Importeur von Sheng Pu-Er, nicht künstlich fermentiertem, hellen Pu-Er. Dort probierten wir Raritäten wie einen Pu-Er aus Teeblüten wildwachsender, über 700 Jahre alten Pu-Er Bäumen mit Noten von getrockneten Feigen und Honig, ein einmaliges Erlebnis.

Wir konnten anschließend einige 2007er 50g Pu-Er Fladen erstehen, die leicht und wunderbar mild im Aufguss sind, ideal um in das Thema Pu-Er einzusteigen, garantiert ohne Kellergeruch!
Zurück in Taipeh erklommen wir mutig das höchste Gebäude Asiens, den Taipeh 101, dessen Aufzug die 89 Stockwerke in 36 Sekunden bewältigte. Eine Geschwindigkeit von 1010 Metern pro Minute. Wenn man in Taipeh ist, sollte man sich das nicht entgehen lassen.

Wir verabschieden uns für einige Zeit, da wir morgen früh in die Ali Shan Berge aufbrechen, um an der Teeernte teilzunehmen. Leider ist nicht abzusehen, wann wir wieder Internetverbindung haben. Spätestens am Montag erfolgt ein ausführlicher Bericht mit vielen Fotos vom Ursprung des Tees in Taiwan.
Viele Grüße von Hans Jürgen Nies und Christof Heinickel

Eine Antwort auf „Die Porzellanstadt Yingge“

  1. sagt:Also, in Lugang und Tainan war ich auch. Erze4hl‘ mir nicht, dass die Architektur dort nach europe4ischen Madfste4ben schf6n ist. Tempel und einzelne Strassen mit alten (Backstein-)He4usern, okay, aber das war es dann auch.Es gibt viele schf6ne Dinge in Taiwan die He4user und das Erscheinungsbild der Ste4dte gehf6ren dfeniitiv nicht dazu.

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