Einmal selbstgemachten Fladen bitte!

Wir streiften uns Handschuhe und Haarhaube über, die frischen Teeblätter gleiteten in den heißen Wok und man hörte sie leicht knistern. Ein unheimlich schönes und beruhigendes Geräusch. Nun durften wir das erste Mal das Blattgut selbst trockengaren. Zwischen Meister Yu und dem Teekoch standen wir am Wok und mischten die Teeblätter wobei wir immer wieder Hilfe vom Teekoch erhielten.


 
Das Trockengaren ist eine wahre Kunst. Unsere Finger wurden heißer und heißer und so blieb uns nichts anderes übrig als stets miteinander zu tauschen um den etwa 20 Minuten andauernden Trockengarprozess zu vollenden, ohne uns die Finger zu verbrennen. Der Duft, der sich im ganzen Raum verbreitet hatte, war einfach herrlich und lud zum verweilen ein.


 
Nach dem Trockengaren verteilten wir das warme Blattgut auf Bambusmatten, ließen kurz abkühlen und rollten anschließend. Das trocknen und aussortieren von zu reifen Teeblättern (Huan Pian: Tee aus sehr reifen Teeblättern) wurde für uns übernommen. Der getrocknete Roh-Pu-Erh (Mao Cha) wurde uns vom Teekoch persönlich geliefert und wir trugen unseren Tee dann persönlich zur Fladenmanufaktur.


 
Wir haben unseren Hüftschwung zum Besten geben und auch Meister Yu unterstützte uns auf den Steinpressen. Wir freuen uns riesig über unseren ersten „selbstgemachten“ Pu-Erh Fladen. Eine wunderschöne Gemeinschaftsarbeit, die uns allen sehr viel Freude bereitet hat!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.